„Wir zeigen, wie es anders geht!“ - Vortragsabend im Römerkeller Stettfeld

von Michael Schieferstein 07. Juli 2014 um 23:49 Uhr

 

FoodFighter Michael Schieferstein zaubert Leckerbissen aus Ausschuss-Lebensmitteln

Zitronen-Jogurt-Mousse, Parmesanplätzchen, Kräuterbrot, Karotten-Ingwer-Chutney, Bauernsalat, Rucola-Pesto. Appetitlich angerichtet verwöhnen diese Leckereien Auge und Gaumen der Gäste im Stettfelder Römerkeller. Michael Schieferstein hat diese Delikatessen zubereitet und dafür Lebensmittel verwendet, die eigentlich für die Tonne bestimmt waren. Ausschussware, Überproduktionen, Reste, Haltbarkeitsdatum erreicht.

Der 47-jährige Profikoch hat den mehr als 70 Besuchern der katholischen Frauengemeinschaft Stettfeld zuvor berichtet, wie viele Waren auf dem Müll landen und warum.

Im Kampf gegen diese Vernichtung und den weltweiten Wegwerf-Wahn hat er die „FoodFighters“-Organisation gegründet und will damit vor allem aufklären und die verlorengegangene Wertschätzung für Nahrungsmittel wieder herstellen. So zeigt er auch den aufmerksamen und beeindruckten Zuhören in Stettfeld, dass REeste nicht auf den Müll wandern müssen, sondern man daraus mit etwas Kreativität einen wohlschmeckenden Bauernsalat kreieren kann und dass das Mindesthaltbarkeitsdatum nicht zwangsläufig zu Ungenießbarkeit führen muss, sondern ein „abgelaufener“ Jogurt sich durchaus noch als Zitronenmousse wohlfühlt. „Wir zeigen, wie es anders geht“, ist sein Aufruf gegen Lebensmittelverschwendung und für ein nachhaltiges Umdenken im Umgang mit Nahrung. Ebenfalls zu den FoodFighters gehört Jürgen Rösemeyer-Buhmann. Der Journalist und Hobby-Koch berichtete über Zusatzstoffe in Lebensmitteln und welche „Nebenwirkungen“ sie verursachen können.

Bericht: psp Mitteilungsblatt Ubstadt-Weiher, KW 29, Donnerstag, 17. Juli 2014

0 Kommentare Kategorie: Sonstiges Schlagworte: Lebensmittelverschwendung

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