Nachts auf Tauchgang in Mainzer Müllcontainern

von Michael Schieferstein 17. März 2012 um 12:29 Uhr

Die Sekretärin Talley Hoban, der Sozialpädagoge Robin Riedel und die angehende Kunststudentin Katharina Busch nennen sich "Mülltaucher", gehen etwa alle zwei Wochen auf nächtlichen Fischzug in den Müllcontainern verschiedener Supermarktketten. Sie "containern", mehr aus ideologischen Gründen als aus finanziellen. Was sie aus den Containern rausziehen, macht sie gleichermaßen glücklich und wütend. Glücklich, weil sie damit einen großen Teil ihres eigenen Bedarfs an Obst, Gemüse, Brot und vielem mehr abdecken können. Meist finden sie weit mehr als genug brauchbare Lebensmittel, sodass sie regelmäßig ihre Freunde einladen können, zur "Kochparty". Was bei einer solchen Party an Speisen auf den Teller kommt, besteht ausschließlich aus Weggeworfenem...

Bericht: Mainzer Rhein-Zeitung

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